Oskar Kolberg als Begründer eines Europas der Regionen

Oskar Kolberg – Begründer eines Europa der Regionen

 

Symposium am 9. Mai im Stadthaus Cottbus

 

 

Geboren vor 200 Jahren in Polen gilt Oskar Kolberg heute als einer der Begründer der modernen Ethnologie sowie des Konzeptes eines Europas der Regionen. In seiner volkskundlichen Forschung widmete er sich slawischen Regionen und gab einen Zyklus von regionalen Monografien unter dem Titel „Das Volk und ethnografische Bilder“ heraus. Ein – posthum erschienener Band - ist der Lausitz gewidmet.

 

Die Bedeutung dieser Materialsammlungen für die Sorben/Wenden und ihr Kulturgut liegt in seinen Beschreibungen der Tradition, Volksdichtung, Tracht und Volksmusik und ermöglicht es, die durch Unterdrückung und Verdrängung fast verschwundene Volkskultur neu kennen zu lernen, wieder zugänglich zu machen und historisch einzuordnen.

 

Am Sonnabend, dem 9. Mai findet  im Cottbuser Stadthaus ab 09.00 Uhr  ein Symposium statt. Sorbische/wendische und polnische Forscher nehmen zu den von Kolberg gesammelten Materialien und ihrer Bedeutung Stellung.

 

Um 17:00 Uhr schließt sich ein Klavierkonzert mit Werken sorbischer/wendischer und polnischer Komponisten im Wendischen Haus (August-Bebel-Str. 82) an. Am Flügel spielt die Pianistin Heidemarie Wiesner.

 

Das Symposium und Klavierkonzert werden vom gebürtigen Cottbusser, dem Komponisten Sebastian Elikowski-Winkler moderiert.

 

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

 

 

Mehr Information und Anmeldung

Schule für Niedersorbische Sprache und Kultur

Sielower Str. 37

03044 Cottbus

post@sorbische-wendische-sprachschule.de

www.sorbische-wendische-sprachschule.de

0355 – 79 28 29

 

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung bei der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung.